Diese Präsentation wird zur Zeit überarbeitet!

Startseite

Neue Werke

Auszüge

Bilder-Archiv

Kunstkarten

Talentanalyse

Schwingungsbilder

Grafiken

Kurse

Impressum/E-Mail

Mein erstes KunstmärchenbuchWochenhoroskop

Urheberrecht : Es ist nicht gestattet ohne mein Einverständnis Bilder und Texte  zu kopieren, zu verlinken, zu vervielfältigen oder anderweitig zu verwenden.

Christiane Staack und ich – und wir!

Erschienen im Buch "LEXIKON DER IRRTÜMER DES NEUEN TESTAMENTS",
von Walter-Jörg Langbein

Christiane und ich, wir begegneten uns vor Jahren in den Weiten der surrealen Welt des Internets. Sie lotste mich von einem anderen Forum auf ein Forum, das es inzwischen nicht mehr gibt. Anfangs war ich dort gar nicht fleißig, sondern eher faul. Dann wurde ich regelrecht hyperaktiv und schrieb und schrieb. Und endlich lernte ich die Welt der Christiane Staack kennen: ihre künstlerisch Welt. Ihre Kunstwerke faszinierten mich. Es dauerte eine Weile, bis mir klar wurde: das ist die Künstlerin, die für mein Buch »Lexikon der biblischen Irrtümer« ein Bild schaffen kann.

     Ich hatte konkrete Vorstellungen, wie das Bild aussehen sollte...aber ob ich Christiane Staack fragen durfte? Schließlich wagte ich es. Etwas Merkwürdiges geschah: Ich hatte kein konkretes Bild vor Augen, eher eine Stimmung. In wenigen Worten schilderte ich Christiane Staack, wie ich mir den Geist des Bildes vorstellte. Sie erklärte sich bereit, ein Bild zu malen: vom Grab Jesu. Rein äußerlich sollte die steinerne Grabstätte gezeigt werden. Der Verschluss-Stein sollte entfernt sein. Man sollte einen Blick in das Innere des leeren Grabes werfen können. Und da sollte ein geheimnisvolles Licht sein....

     Christiane Staack malte das Bild »Auferstehung Christi«. Beim Verlag war man sofort begeistert. Das Bild kam in mein Buch »Lexikon der biblischen Irrtümer« – als »Vor-« und »Nachsatz«. Als ich das Bild in der gedruckten Form sah, war ich begeistert. Verflogen waren meine Bedenken. Ich hatte gefürchtet, das Bild würde in Schwarz-Weiß verlieren. Was ich fast nicht für möglich gehalten hätte, war geschehen. Die unbeschreibliche, mystische Atmosphäre wirkte in Schwarz-Weiß mindestens genau so wie im farbigen Original....

 

“Grab Jesu”

 Erschienen im Buch "LEXIKON DER BIBLISCHEN IRRTÜMER", von Walter-Jörg Langbein


     Für den Folgeband meines Lexikons wünschte ich mir wieder ein Bild von Christiane Staack: den Grabhügel von Golgatha...die drei – leeren Kreuze – den Himmel...und wieder dieses mystische Licht. Ich wollte eine »Fortsetzung« des Lexikons...und ein zweites Bild. Ich war überzeugt: Das zweite Bild würde noch schwieriger zu gestalten sein.

     Wieder konnte ich kaum meine Vorstellungen in Worte fassen, wie ich mir das Bild vorstellte. Außerdem kann ich als Laie einer Künstlerin nicht vorschreiben, wie sie ein Bild zu gestalten hat, das ich mir selbst nicht wirklich vorstellen kann. Ich hatte keine Bilder »im Kopf«, eher Gefühle, Stimmungen, biblisch-religiöse Gedanken. Ich versuchte, Gedankenbilder zu umschreiben, Christriane Staack mitzuteilen.

     Christiane Staack machte sich ans Werk und schuf ein zweites Kunstwerk für mich...den »Grabhügel von Golgatha«. Wieder war ich begeistert. Christiane Staack hatte zwei Kunstwerke geschaffen, zwei religiöse Themen, ohne Kitsch, klar aber nicht kalt, nicht märchenhaft verkitscht, sondern mystisch verklärt. Auf beiden Bilder dominierte ein überirdisches, übernatürliches Licht.

     Mit dem »Grabhügel von Golgatha« ist Christiane Staack wieder ein Meisterwerk gelungen. Und wieder ging die nicht in Worte zu fassende Wirkung des Bildes nicht verloren, als es in Schwarz-Weiß in meinem zweiten Lexikon erschien, als »Vor-« und »Nachsatz« für mein »Lexikon der Irrtümer des Neuen Testaments«. Beide Bilder haben zentrale biblische Themen umgesetzt, beide Bilder sind echte Kunst. Sie drücken auf ihre Art aus, was in Worte nicht zu fassen ist. Beide Werke bringen beim Betrachter etwas »in Schwingung«.  

     Mensch sieht die Bilder von Christiane Staack, mensch (im Sinne von man) betrachtet die Gemälde ganz , im Überblick und im Detail....und die Bilder lösen Gedanken und Gefühle aus. Die Bilder sprechen jeden Betrachter an, jeden auf seine Weise, jedem sagen sie etwas Besonderes. Sie schreiben nicht vor, was der betrachtende Mensch zu denken hat. Der betrachtende Mensch erkennt vielmehr staunend, dass die Künstlerin seine wortlosen Gedanken in Bilder umgesetzt hat. Ja der Mensch, der Christiane Staacks Bilder sieht, der wird sich vielleicht erst beim Betrachten dieser beiden Bilder von Christiane Staack bewusst, wie er sich in seinem Innersten die Szenen von Auferstehung und Golgatha vorstellte.

     Fotographie hält fest, was für jeden zu sehen ist, der ein bestimmtes Objekt betrachtet. Fotographie setzt Eins zu Eins um. Kunst – wie die Gemälde »Golgatha« und »Auferstehung von Christiane Staack zeigen eine tiefere Wahrheit. Das macht für mich Kunst aus. Deshalb ist Christiane Staack eine wirkliche Künstlerin…Die beiden Gemälde – Auferstehung/leeres Grab Jesu und Grabhügel – lassen mich ins Schwärmen kommen...und ich bin schon ein wenig stolz darauf, dass beide Bilder auf meine Initiative hin erstanden...und dass sie nun meine beiden Lexika zieren.

     Ich bin von diesen beiden Werken Christianes begeistert...aber das bin ich von ihrem Gesamtwerk. Wunderschön sind auch Christianes Waldbilder. Wenn ich nur an ihren Zauberwald denke, dann komme ich ins Träumen. Man muss dieses Bild intensiv betrachten...muss? Kann man es anders betrachten als intensiv ? Zieht es einen nicht in seinen Bann? Tritt man nicht gern ein in den Zauberwald? Zieht er einen nicht wie magisch an?

     Die Katze? Lebt sie? Ist sie echt? Ist es eine Statue? Wird sie gerade lebendig? Und rechts: ist das ein künstlich geschaffenes Mäuerchen? Oder ist das eine natürliche Steinwand? Der ganze Wald scheint kraftvoll zu leben. Es ist, als sähe man seine Adern. Es ist, als spüre man seinen Atem. Ich tauche immer wieder ein in dieses herrliche Bild, in den Wald...Jedes Mal ist es anders...Mal ist es die Sonne, die ihre Strahlen durchs Geäst schickt, mal ist es der Mond. Wenn man die Augen schließt, kann man den Wald förmlich riechen und hören.

     Auch der Zauberwald ist ein typisches Christiane-Staack-Bild....Man betrachtet es und kann sich vorstellen, was geschah bevor die Szene im Bild festgehalten wurde...und was gleich danach geschehen wird. Mir kommt es immer wieder so vor, als würde man ein besonders schönes Bild aus einem Film sehen.. .eine Momentaufnahme...und als würde man durch das Betrachten dieses Einzelbilds erfahren, was vor und nach der Aufnahme geschah. Man kann sich so schön in die Bilder hineinträumen. Das ist nicht zuletzt deshalb so gut möglich, weil die Bilder zwei »zweidimensional« sind...eben Bilder...aber in der Fantasie werden sie dreidimensional. Sie laden dazu ein, in die Tiefe des Bildes hineinzugehen. Das ist ganz besonders schön, wie ich finde, bei den »Waldbildern« zu sehen, die ich ganz besonders schätze.

     Um bei meinem Vergleich mit dem Film zu bleiben: Christiane Staacks Bilder können bei jedem Betrachter einen anderen Film auslösen. Jeder Betrachter kann sich in andere Fantasiewelten locken lassen. Man muss nur dazu bereit sein, sich auf ihre Kunstwerke einzulassen. Vielleicht benötigt man auch etwas Fantasie?

     Christiane ist eine Künstlerin. Es gelingt ihr, mich mit ihren Werken anzusprechen. Es gelingt ihr, uns mit ihren Werken anzusprechen...das ist ja auch – für mich jedenfalls – das vielleicht zentrale Kennzeichen von echter Kunst. Je länger ich hier bin, desto mehr Werke von Christiane Staack lerne ich kennen. Und je mehr Werke von Christiane Staack ich kennen lerne, desto mehr staune ich über ihre Vielseitigkeit als Künstlerin. Sie überrascht immer wieder und wieder mit dem, was sie alles kann. Und ich bin sicher: Wir werden noch so manch’ andere Seite von Christiane kennen lernen. Darauf dürfen wir uns getrost freuen!

 Danke, liebe Christiane!!!!
 
Walter